Geschichte

TanzPlan Ost ist ein schweizweit einzigartiges Projekt: strukturell, politisch, ideell.

2009 haben sich die acht Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zürich und das Fürstentum Liechtenstein ein gemeinsames Ziel gesetzt: den zeitgenössischen Tanz in der Ostschweiz mit einem kantonsübergreifenden Modell gezielt zu fördern, die freie Tanzszene durch mehr Visibilität zu stärken und die Sensibilität für den zeitgenössischen Tanz in der Bevölkerung zu erhöhen.

Als Festival tourte TanzPlan Ost von 2010 bis 2020 alle zwei Jahre mit aktuellen, sowohl lokalen wie auch nationalen und internationalen, Produktionen durch die Region und baute damit Förderstrukturen, Tanzpublikum und Netzwerke kontinuierlich aus. Nach erfolgreichen zehn Jahren wurde das Konzept umfassend evaluiert und abgestimmt auf  aktuelle Rahmenbedingungen sowie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Tanzschaffenden weiterentwickelt.

Gemeinsam aufgebaut haben das Projekt Gisa Frank als künstlerische Leitung, Eli Frey als Projektleitung und Ingrid Fäh als Tourneeleitung. 2012 übernahm Aline Feichtinger die Projektleitung, 2015–2017 Miriam Haltiner. Die Choreografin Simone Truong war 2014–2020 als künstlerische Leitung tätig. Das aktuelle Kernteam von TanzPlan Ost bilden Linda Zobrist als Projektleitung (seit 2017) und Mona De Weerdt als Projektdramaturgin (seit 2021).

Die Trägerschaft von TanzPlan Ost liegt beim Verein ig tanz ost.